Fähigkeiten und Zielgruppen

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In meinem vergangenen Blog habe ich über die Grundlagen der VA berichtet.
Heute möchte ich im zweiten Schritt,  die Festlegung deiner Fähigkeiten und Zielgruppen –
also das  „Was“ und „Wer“ näher beleuchten.

 

1.Fähigkeiten kennen

Um überhaupt zu wissen, in welchem Bereich du Kunden suchst musst du erstmal wissen, welche Dienstleistungen du anbieten möchtest.
Hier eignen sich natürlich deine beruflichen Kenntnisse, sofern du dies weiter ausüben möchtest.

Bist du in deinem Beruf nicht zufrieden, weil du dir etwas anderes vorgestellt hast, dann kannst du natürlich auch auf deine persönlichen Kenntnisse und Erfahrungen zurück greifen.

Oder du überlegst dir, was dir Spaß macht, wo du aber noch nicht so viel Erfahrung hast.
Hier gibt es dann zwei bzw. drei Möglichkeiten:

  • Entweder du sammelst Erfahrung über „Learning by doing“ oder
  • aber du eignest dir erst das Wissen an, welches du benötigst und bietest dann deine Dienstleistung an.
    Dies kann z.B. über Webinare, VHS- oder IHK-Kurse erfolgen.
    Hier musst du natürlich erstmal Geld in die Hand nehmen.
    Du kannst dir aber sicher sein, dies über deine Kompetenzen und somit über deinen Stundensatz wieder zu erwirtschaften.
  • Als kostenlose Möglichkeit gibt es noch die Variante über Video-Tutorials dein Wissen zu erweitern und zu testen.
    Bei dieser Variante und dem „Learning by doing“ musst du deinen Stundensatz aber niedriger ansetzen, da einfach keine bzw. wenig Erfahrung vorliegt.

Gehen wir mal von meiner Tätigkeit als VA aus:

Als gelernte Kauffrau für Versicherungen und Finanzen habe ich sowohl Außen- als auch Innendienstaufgaben übernommen. Hierzu zählt der Verkauf, Angebote erstellen und das Telefonieren sowie die Büroorganisation.
Diese Aufgaben haben mir in meiner 9 jährigen Berufslaufbahn sehr viel Spaß gemacht, sodass ich diese auch als meine Dienstleistungen anbieten möchte. Denn ich weiß, in diesen Aufgaben bin ich gut und es macht mir sehr viel Spaß.
Damit ich aber genau weiß, was ich priorisiere möchte, habe ich meine Präferenzen eingeteilt:

  • A-Präferenz: Angebotserstellung und Datenerfassung in der Versicherungsbranche
  • B-Präferenz: Datenerfassung und Pflege, Korrespondenz sowie vorbereitende Buchhaltung
  • C-Präferenz: Telefonieren und Akquise, jedoch keine Kaltakquise

Aus diesen Überlegungen heraus ergeben sich auch meine Zielgruppen und eine genaue Idee darüber, was ich genau anbieten möchte.

 

 

2. Zielgruppe festlegen

 

Um erfolgreich als VA tätig zu sein, musst du natürlich auch wissen, für wen du arbeiten möchtest.
Dies spiegelt sich dann auch später in deinem Preisniveau wieder.
Ist deine Zielgruppe eher auf Start-Ups, Einzelfirmen oder auf das Online-Business ausgerichtet?

Ich für meinen Teil habe mich auf verschiedenen Plattformen angemeldet und habe mir die Ausschreibungen angesehen.
Meine Präferenzen bezüglich der Zielgruppen liegen ganz klar bei Start-Up-Unternehmen und Einzelfirmen
bzw. Makler
Natürlich ist nicht sofort der Wunschkunde verfügbar und man muss etwas von seinem Ideal abweichen.

Für mich persönlich habe ich das Ziel gesetzt, mich auf Versicherungs- und Immobilienmakler zu spezialisieren.
Bis du bei deinem Wunschkunden ankommst, kann es aber unter Umständen dauern.
Daher musst du flexibel sein und Teilaufgaben von deinen Dienstleistungen anbieten und auch in deinen Zielgruppen deine C-Präferenzen berücksichtigen und anbieten.

In meinem Beispiel ist dies eben die Akquise bzw. das Telefonieren. Es ist nicht meine Prämisse dies zu tun, aber es bringt mich weiter.
Somit biete ich unter anderem erstmal auf diese Dienstleistung an, damit ich Erfahrung sammeln kann.
Diese spiegelt sich wiederum nach einiger Zeit in meinen Preisen wieder.
Außerdem ist dies eine gute Gelegenheit, Testimonials und „zufriedene Kunden“ für die eigene Website zu generieren, welche sich deine potentiellen Kunden deiner Zielgruppe anschauen.
So kann man über Aufgaben, die man sich nur als „C-Präferenz“ zurecht gelegt hat, erste Kunden generieren und ggf. auch hierüber Weiterempfehlungen generieren.
So kann man zum Beispiel auch über eine C-Präferenz gute und wichtige Kunden gewinnen.
Über meine C-Präferenz habe ich z.B. einen wertvollen Kunden gefunden, der in einem Co-Working-Space sitzt woraus sich in Zukunft auch weitere Aufträge entwickeln werden.

Wichtig bei der Auftragsannahme ist aber auch, dass man sein persönliches Zeitmanagement nicht aus den Augen verliert. Wer zu viele Aufgaben annimmt, wird dieser nicht mehr gerecht und bekommt ein Zeitproblem und die Kunden werden unzufrieden.
Schließlich muss man nicht nur für seine Kunden arbeiten, sondern auch für seine eigene Firma Zeit haben um die Webseite aktuell zu halten, die Buchhaltung zu erledigen und weitere Dinge zu erledigen.

Das Thema „Zeitmanagement“ werde ich in meinem nächsten Blog nochmals genauer beleuchten.

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